Unser Projekt Streuobstwiese
Wir arbeiten stets an verschiedenen Projekten – meistens, um für unsere Kunden das Beste zu erreichen. Von Zeit zu Zeit experimentieren wir jedoch auch an völlig neuen Konzepten und Ideen.
Unsere Motivation
Wir wollen die seit Urzeit in unserer Region zur Kultur gehörende Streuobstwiesen erhalten und erneuern.
Denn leider ist es so, dass es nicht mehr möglich ist, diese wirtschaftlich zu pflegen und deshalb werden immer mehr Baumwiesen zur normalen Wiese, was schlecht ist für Umwelt und Natur.
Dafür benötigen wir ständig Mittel um die Kosten zu tragen.
Sie können uns direkt mit einer Geldspende einmalig oder monatlich oder regelmäßig mit der Spende von Vogelfutter oder einer Tankkarte unterstützen.
Sie können auch die Pflanzung eines jungen Baumes finanzieren
das sind pro Baum 200€ für Baum und Zubehör
Wenn sie Besitzer einer Wiese sind und selber nicht mehr in der Lage sind diese zu pflegen, zu erhalten oder zu erneuern, können sie sich gerne an uns wenden und wir können gemeinsam eine Lösung erarbeiten.
Es ist auch möglich uns das Grundstück zu übertragen und wir garantieren ihnen, dass wir es erhalten und erneuern ohne es zu verkaufen.
Wir haben bereits Grundstücke auf denen wir Erfahrung gesammelt haben und das mit großem Erfolg für Umwelt und Natur.
Wir konnten viele Tiere und Insekten ansiedeln
Wie Eidechsen, Blindschleichen, Feuersalamander, Frösche, Eichhörnchen, Feldhasen, Iltis
Viele Vögel unterstützen wir mit regelmäßiger natürlicher Fütterung. Das ganze Jahr über füttern wir Meisenknödel, Fettfutter, Körnermischung, Sonnenblumenkerne, Saatenmischung, Walnüsse und getrocknete Insekten
Für viele mitteleuropäische Vogelarten sind alte Streuobstbestände durch ihren Höhlen- und Totholzreichtum die idealen Brutstätten. Ihre Nahrungsgrundlage sind die Gliederfüßer (Arthropoda) wie etwa Spinnen, Insekten oder Tausendfüßer, die im Biotop Streuobstwiese häufig sind.
Kohlmeise, Blaumeise, Sumpfmeise, Tannenmeise, Schwanzmeise, Grünspecht, Buntspecht, Star, Goldammer, Distelfink, Spatzen, Amseln, Falken, Grünfink, Zaunkönig, Bergfink, Rotkehlchen, Rotschwanz und noch mehr......
dafür bringen wir auf jedem Grundstück verschieden Nisthilfen für verschiedene Vogelarten an. Die Vögel nisten auch jedes Jahr mit großem Erfolg und vielen Jungvögeln.
Dadurch ist es auch nicht nötig Insektizide zu versprühen, denn die Vögel fressen alle schädlichen Insekten weg.
Wir erhalten auch kranke und alte Bäume für Vögel und Insekten.
Dadurch entstehen natürliche Nesthöhlen, durch die Bearbeitung der Spechte
Es sieht natürlich nicht so aus, wie eine wirtschaftlich genutzte Anlage, aber es ist das Beste was man tun kann für die Natur.
Durch die Erhaltung der alten Bäume, erhalten wir auch alte und fast vergessene Obstsorten.
Dieses Obst können sie dann direkt bei uns kaufen.
Obstsorten der Streuobstwiesen
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Die alten Sorten, die auch heute noch traditionell im Streuobstanbau verwendet werden, wurden zu einer Zeit entwickelt, als Pflanzenschutzmittel gar nicht oder nur sehr eingeschränkt zur Verfügung standen. Sie sind daher gegenüber Krankheiten und Schaderregern als besonders robust einzustufen. Die einzelnen Sorten entstanden dabei regionsspezifisch wie beispielsweise der Mostviertler Holzapfel oder der Erbachhofer, der norddeutsche Boikenapfel, der Boskoop und der Jakopfischer. Die Verbreitung mancher Sorten ist gar auf wenige Dörfer beschränkt gewesen; es entstanden sogenannte Lokalsorten. Während die heutigen Kultursorten, die im Intensivobstbau verwendet werden, auf weitgehend identische Elternsorten zurückgehen, stellen die typischen alten Obstsorten der Streuobstwiese, die über Jahrhunderte ortsspezifisch entwickelt wurden, damit ein großes genetisches Potential dar.
Die Karcherbirne eignet sich auch für klimatisch ungünstige Lagen, die Blutbirne ist wegen ihres rot marmorierten Fruchtfleisches eine pomologische Besonderheit. Dattelzwetschgen eignen sich, wenn sie wurzelecht (unveredelt) gepflanzt werden, als Heckenpflanzung. Von den Kirschen eignet sich Dolleseppler besonders für Obstbrand (Kirschwasser) hervorragend
Ökologie der Streuobstwiese
Für die Streuobstwiese eignen sich nur robuste veredelte Hochstämme mit geringen Ansprüchen an Pflege und Standort. Die Wildformen stellten auf Grund ihrer Herkunft jedoch meist hohe Ansprüche an Boden und Klima, daher wurden spezielle, widerstandsfähige Sorten gezüchtet, die den jeweiligen Gegebenheiten nahezu perfekt angepasst sind. Die Sortenvielfalt hat daher stets einen regionalen Bezug; traditionelle Artenzusammensetzung und Sortenauswahl weisen einen sehr hohen Spezialisierungsgrad für unterschiedliche Standorte und Nutzungen auf. Von den über 3000 Apfelsorten Mitteleuropas sind nur etwa 60 im deutschen Handel. Auf Streuobstwiesen finden sich jedoch noch viele alte Regionalsorten. Sie stellen daher ein wichtiges Reservoir für den Genpool der Kulturäpfel dar. Die typische Streuobstwiese gibt es nicht.
Die vielfältigen Ausprägungen sind auch Ausdruck landschaftsschützerischer Aspekte: Obstbäume können den Boden an Hängen vor Abtragung schützen, sodass eine Weidewirtschaft nachhaltig durchführbar ist. Die im 18. Jahrhundert typischen Streuobstgürtel der Siedlungen wirkten auch als Windschutz. Extreme Temperaturen werden abgeschwächt und die Windgeschwindigkeit vermindert. Mit ihren unterschiedlichen Wuchsformen, Blühzeiten und -farben und Herbstfärbungen nehmen sie auch eine gestalterische Funktion wahr. Die richtige Auswahl für die lokalen Variationen der Streuobstwiesen kann ein Pomologe leisten, ebenso sollten zu den jeweiligen Anpflanzungen von Ausgleichsmaßnahmen eine Qualitätssicherung von diesen Spezialisten durchgeführt werden, um die Zusammensetzung aus angepassten Sorten für den jeweiligen Standort zu sichern.
Auf extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen komplettiert je nach Artenzusammensetzung, Standortfaktoren und Zweitnutzung (Weide, Wiese, Acker) eine artenreiche Tierwelt (Fauna) die Lebensgemeinschaft (Biozönose). Insbesondere ist die Streuobstwiese ein wichtiger Lebensraum für Vögel und Gliederfüßer wie Insekten oder Spinnen. Streuobstwiesen weisen nur zwei deutliche „Stockwerke“ auf: die Kronenschicht der Obstbäume und die aus Gräsern, Kräutern und teilweise niederen Stauden bestehende Krautschicht. Durch den weiten Stand der lichtkronigen Bäume ist die Krautschicht besonnt und sehr vital. Im Unterschied zu Obstplantagen, selbst wenn dort auf Insektizide und Herbizide verzichtet wird, sind Streuobstwiesen wesentlich artenreicher. Dies gilt auch für den Vergleich von biologisch bewirtschafteten Niederstamm-Anlagen, deren Ökologie konventionell oder integriert bewirtschafteten Niederstammanlagen mehr gleicht als Streuobstwiesen („Ökologiegradient“).
- Die Baumdichte auf Streuobstwiesen beträgt in Abhängigkeit von den Obstarten 60 bis 120 Bäume pro Hektar. Das ist wenig im Vergleich zu Obstplantagen, wo bis zu 3000 Bäume pro Hektar üblich sind. Für einen ausgewachsenen Hochstamm werden in der Regel 10 × 10 m Fläche eingeplant, während im Intensivanbau für eine Schlanke Spindel nur 1–2 m² benötigt werden.
Fauna
In Streuobstwiesen können zwischen 2000 und 5000 Tierarten beheimatet sein beziehungsweise dort ihre Nahrung finden. Den größten Anteil nehmen dabei Insekten wie Käfer, Wespen, Hummeln und Bienen ein. Auch die Vielfalt der Spinnentiere und Tausendfüßer ist groß.
Bienen und Insekten
Die Rückgang im 20. Jahrhundert und bis heutespielt für die Bestäubung der Obstbäume die herausragende Rolle. Durch die Überwinterung als komplettes Bienenvolk mit mehr als 10.000 Einzelbienen sind sie in der Lage, den größten Teil der Bestäubungsleistung zu erbringen.
- Ackerhummel (Bombus pascuorum)
- Admiral (Vanessa atalanta)
- Echte Wespen (Vespinae), insbesondere die Deutsche Wespe (Paravespula germanica)
- Großer Fuchs (Nymphalis polychloros)
- Schachbrett (Melanargia galathea)
- Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
- verschiedene Kurzfühlerschrecken
- Wildbienen, zum Beispiel Mauerbienen.
Amphibien und Reptilien
Mit ihrem kleinräumigen Wechsel aus besonnten und (halb-)schattigen, trockenen und feuchten Stellen, Holz- und Schnittgutlagerplätzen, Gras-/Staudenfluren und Gehölzen sind Streuobstwiesen auch wertvolle Sommer- und Überwinterungshabitate für verschiedene Amphibien- und Reptilienarten, darunter je nach Region:
- Laubfrosch (Hyla arborea)
- Erdkröte (Bufo bufo)
- Grasfrosch (Rana temporaria)
- Moorfrosch (Rana arvalis; zumindest in Nordostdeutschland)
Von den Reptilien sind beispielsweise zu nennen:
- Blindschleiche (Anguis fragilis)
- Waldeidechse
Rückgang im 20. Jahrhundert und bis heute
Zahlreiche lokale und regionale Erhebungen belegen einen Rückgang der Streuobstwiesen in Deutschland und Mitteleuropa zwischen 1965 und 2010 um 70 bis 75 Prozent. Dies gilt sowohl für die Fläche als auch für die Anzahl der Obstbäume. In Deutschland gibt es nach Schätzungen des NABU nur noch rund 400.000 ha Streuobstwiesen. Die verbliebenen Bestände sind in Teilen lückig und vergreist, da bestehende Bestände immer seltener gepflegt werden. Darüber hinaus hat sich die Artenzusammensetzung mit der Nutzung verändert. Die seit den 1980er Jahren wieder zunehmenden Neupflanzungen (1981 begann der Kreis Ludwigsburg als erste Einrichtung der öffentlichen Hand in Europa damit, Gelder für die Neuanlage von Hochstamm-Obstbäumen auszubezahlen) waren und sind insbesondere bei Pflanzungen im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen häufig von schlechter Qualität. In Einzelfällen sind nach einigen Jahren selbst bei großen Ausgleichspflanzungen deutlich mehr als die Hälfte der Bäume abgestorben. Besser sieht es bei Förderprogrammen der Länder im Rahmen von Agrarumweltmaßnahmen (in Österreich ÖPUL, in Deutschland Kulturlandschaftsprogramme, in der Schweiz von Bund und Kantonen geförderte Pflanzungen) sowie bei kommunalen Förderprogrammen aus, die eine Eigenbeteiligung der Bewirtschafter einfordern. Die zunehmenden Neupflanzungen haben dazu geführt, dass im 21. Jahrhundert der bloße Rückgang der Bestände in vielen Regionen gestoppt werden konnte. Allerdings droht sowohl aus der Sicht der Rohwaresicherung als auch aus der Sicht des Naturschutzes derzeit eine Bestandslücke: Aufgrund der rund 30-jährigen Pflanzlücke mit Hochstämmen zwischen 1950/1960 (meist vor dem Zweiten Weltkrieg) und 1985/1990 sterben die alten Bäume allmählich ab, während gleichzeitig die Jungbäume erst langsam in den Vollertrag kommen und erst danach für den Naturschutz besonderes Interesse bekommen. Der Rückgang hält auch weiter an, wie z. B. eine Untersuchung 2013 in vier streuobstreichen Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis zeigte. Dort ging von 1990 bis 2013 die Fläche der Streuobstwiesen um 48 % Prozent, von etwa 520 auf 270 Hektar und Anzahl der Obstbäume um 43 Prozent zurück. Als neues Problem tritt zudem bei einem Drittel der Flächen in diesem Kreis Mistelbefall auf, der konsequent bekämpft werden müsste.[10]
Maschinen und Werkzeuge
wenn sie noch alte Geräte und Werkzeuge haben und selbst nicht mehr benötigen holen wir diese gerne kostenlos ab.
Vorzugsweise Geräte von Stihl.
Da wir ständig diese benötigen und das Eine oder Andere
auch mal nicht mehr zu reparieren ist.